Flüchtlings-Bootsunglück vor der Peloponnes

Flüchtlings-Bootsunglück vor der Peloponnes

Bis zu 500 Tote - Verantwortlich ist die bürgerliche Flüchtlingspolitik

Bis zu 500 Menschen sind beim Kentern eines Flüchtlingsboots  vor der griechischen Küste ums Leben gekommen, eines der größten Unglücke dieser Art überhaupt. Die MLPD trauert um die Opfer und klagt die bürgerliche Flüchtlingspolitik an, die das grauenhafte Ereignis zu verantworten hat. Das marode Fischerboot war mit bis zu 700 Menschen völlig überfüllt; bisher konnten nur 104 Überlebende geborgen werden.

 

Die griechische Küstenwache hatte das Boot schon lange entdeckt, ohne irgendwelche wirksamen Maßnahmen zum Schutz des Lebens der Flüchtlinge zu ergreifen. In den Medien wird jetzt viel über die konkreten Profiteure solcher Fahrten geschrieben oder einen verantwortungslosen Kapitän. Die Kritik daran ist richtig. Aber dass die Menschen sich auf solchen Schiffen aufs Mittelmeer wagen liegt doch darin, dass andere Wege nach Europa mit Zäunen oder Grenzschützern gezielt durch die EU und die imperialistischen Regierungen versperrt wurden. Rote Fahne News wird in den nächsten Tagen mit authentischem Hintergrundmaterial genauer berichten.