17. Juni/Open-Air-Diskussion in Jena
Eine Zeitreise für den echten Sozialismus
Am kommenden Samstag jähren sich zum 70. Mal die Arbeiterproteste vom 17. Juni 1953 in der DDR. Ein Wendepunkt in der Geschichte der DDR und bis heute höchst kontrovers beurteilt und diskutiert.
Eine Open-Air-Diskussion in Jena mit dem Landevorsitzenden der MLPD Thüringen, Tassilo Timm, geht auf Spurensuche!
Der Krieg in der Ukraine eskaliert immer weiter. Russland und die NATO wollen den Krieg nicht beenden, sondern gewinnen und bereiten den Dritten Weltkrieg vor. Daran ist auch die Bundesregierung aktiv beteiligt. Trotz Kriegen, begonnener globaler Umweltkatastrophe, die die Menschheit vor die Existenzfrage stellt, versuchen die Herrschenden, den Kapitalismus als alternativlos zu verkaufen.
Dafür werden auch Jahrestage, wie der 17. Juni, vom Antikommunismus missbraucht. Viele Menschen suchen angesichts der zunehmenden Krise des imperialistischen Weltsystems, nach einer Alternative. Der Sozialismus war über Jahrzehnte ein großes Ziel mit begeisternden Erfolgen in der früheren Sowjetunion und im Aufbau der DDR.
Eine im Frühjahr 1953 von oben verfügte Erhöhung der Arbeitsnorm in der DDR um 10 Prozent brachte das Fass zum Überlaufen. Zehntausende Arbeiter gingen am 17.Juni 1953 auf die Straßen. Die Massenproteste gegen Normenerhöhungen und den in der SED-Führung vorgedrungenen Bürokratismus waren berechtigt, und es war ein grundsätzlicher Fehler der damaligen SED-Führung, eine prinzipielle Selbstkritik dazu zu verweigern. Unter Führung von Walter Ulbricht wurden diese Proteste stattdessen später als angeblich „faschistischer Putsch“ diffamiert. Auf der anderen Seiten nah der Westen gezielt antikommunistischen Einfluss auf die Entwicklung. Was war wirklich am 17. Juni und welche Lehren ziehen wir heute aus dieser Entwicklung!
Rede und offenes Mikrofon auf antifaschistischer Grundlage! Wir freuen uns auf eine lebendige und streitbare Diskussion!
Wann und Wo?
OPEN-AIR-DISKUSSION am Samstag, 17. Juni, um 15 Uhr, auf dem Holzmarkt in Jena.