Erklärung der Deutsch-Südafrikanischen Freundschaftsgesellschaft Marikana
Diese ungeheure Spaltung wird schon seit langem betrieben
Zum Aufmarsch von Volksverhetzern am Regierungssitz Südafrikas am 1. Juni hat die Deutsch-Südafrikanische Freundschaftsgesellschaft Marikana die folgende Erklärung veröffentlicht:
Am 1.Juni marschierte ein Bündnis faschistischer Organisationen zum Regierungssitz in Tshwane (Pretoria). Sie wollten zu Präsident Ramaphosa, um die sofortige Massendeportation aller „illegaler“ Migranten (aus anderen afrikanischen Ländern) zu fordern.
Diese ungeheure Spaltung wird schon seit langem betrieben und führte zu einem Klima in dem Rassismus und Faschismus gedeihen können. Menschen aus Zimbabwe und anderen umliegenden Staaten, trauen sich teilweise nicht mehr auf die Straße, weil Übergriffe bis hin zu Morden inzwischen zum Alltag gehören.
Wie sich die Dinge doch gleichen. Ob in Afrika, Europa oder in den USA - dieselbe reaktionäre Flüchtlingspolitik, die die braune Brut an die Oberfläche spült und die ihnen den Spielraum gibt, sich zu organisieren und in den Medien präsent zu sein. Dieselbe reaktionäre Flüchtlingspolitik, in deren Rahmen Massenabschiebungen an der Tagesordnung sind.
Angesichts der begonnenen globalen Umweltkatastrophe und von imperialistischen Kriegen, werden immer mehr Menschen zur Flucht gezwungen. Die dafür verantwortliche Politik ist die eigentliche Fluchtursache. Die Verantwortlichen für diese Menschenverachtung sorgen erst dafür, dass Millionen Menschen in ihrer Heimat nicht überleben können und erklären dann ihre Flucht, ihre Suche nach einer Überlebensmöglichkeit, für illegal.
Wir als Deutsch-Südafrikanische Freundschaftsgesellschaft sehen in dem 1.Weltkongress der Internationalen Einheitsfront gegen Faschismus und Krieg, der am 5. / 6. September in Thüringen stattfinden wird, eine wichtige Kraft, für den internationalen Zusammenschluss der Arbeiter und breiten Massen im Kampf gegen Imperialismus und Faschismus.