Sri Lanka
Colombo: 6.000 Telekom-Arbeiter streiken gegen Privatisierung
Am 3. April traten in Sri Lanka rund 6.000 Arbeiter von Sri Lanka Telecom (SLT) in einen 24-Stunden-Streik gegen die Pläne der Regierung, alle staatlichen Unternehmen zu privatisieren. Vor dem Büro der SLT fand eine Demo statt. Die vollständige Privatisierung der SLT ist Teil des Krisenprogramms der Wickremesinghe-Regierung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über ein Umschuldungsprogramm. Die Arbeiter trugen Protestplakate mit der Aufschrift "Schluss mit dem Verkauf von öffentlichem Eigentum!" Aufgerufen hatten verschiedene Gewerkschaften. Allerdings gehören viele der Gewerkschaftsführer zu Parteien, die selbst an Verhandlungen mit dem IWF beteiligt sind.