Die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft

Die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft

Stefan Engel hat erstaunliche Lösungsvorschläge

Die Rote Fahne Redaktion dokumentiert die Rezension eines Lesers des neuen Buchs von Stefan Engel: „Die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft“:

Korrespondenz

Der Autor ist bekannt dafür, ungewöhnliche Themen der Arbeiterbewegung interessant und ansprechend zu beleuchten.

 

So war auch der Kauf dieses Buches von Stefan Engel keine Enttäuschung. Zumal der Mann aus der Praxis kommt und kein weltfremder Salongelehrter ist.

 

Irgendetwas stimmt doch nicht, wenn es um die Wissenschaften geht: Kreationisten in den USA schleichen sich in die Schulbücher ein, die Tatsache der menschengemachten Erderwärmung muss gegen AfD-Leugner verteidigt werden und jede Menge esoterischer Spinner therapieren das Blaue vom Himmel herunter.

 

Aber: Ist „Trust the Science“ hier die Lösung? Welcher Wissenschaft soll denn eigentlich vertraut werden?

 

Die Pharmariesen bestimmen die Medizinforschung, Astrophysiker fabulieren von einem großen Knall, der aus dem Nichts kam und Stuttgart 21 und BER sind sicher kein Ruhmesblatt für die Ingenieursgilde!

 

Stefan Engel weist nach, dass die Naturwissenschaften in die Krise geraten sind, weil ihre Methodik vor allem darauf ausgerichtet ist, ein überlebtes Gesellschaftssystem um jeden Preis am Leben zu erhalten.

 

Der Preis, den wir alle dafür zahlen, könnte ausgesprochen hoch sein: Sollte man Umweltforschern vertrauen, die nur im Rahmen des Kapitalismus forschen, wenn doch der Kapitalismus die Ursache für die Gefahr des Untergangs in der globalen Umweltkatastrophe ist?

 

Stefan Engel hat erstaunliche Lösungsvorschläge.