Die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft

Die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft

Spaltet sich jetzt die linke Bewegung an der Urknallfrage?

Anlässlich der Neuerscheinung „Die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft“ von Stefan Engel haben wir auf Twitter eine Umfrage zur Urknalltheorie gestartet.

Von cja

Diese stieß auf großes Interesse. Knapp 300 Leute beteiligten sich:

A) Am Anfang war der Urknall – 55 Prozent

B) Das Weltall ist unendlich – 45 Prozent

 

Interessanterweise konnten sich einige zwischen den beiden Optionen gar nicht festlegen: „Ich finde beide Aussagen irgendwie richtig. … Das eine schließt das andere nicht aus, glaub ich.“ „Keine der beiden Antwortmöglichkeiten. Wir können die Entstehung des Universums bis zum Urknall zurückverfolgen, was davor war und ob es ein ‚davor‘ gab, kann nicht festgestellt werden.“ „Ich bin gespannt auf das Kapitel. Die Auswahl hier halte ich aber noch für zu kurz gegriffen. Den Urknall als Ursprung aller Materie halte ich für unvollständig ….“

 

Die Neugier auf das Kapitel ist definitiv berechtigt. Darin wird nämlich nachgewiesen, wie haltlos die Urknalltheorie in Wirklichkeit ist, und dass sie mit jedem neu entwickelten Teleskop angepasst werden muss. Es wird festgestellt: „In Wirklichkeit gibt es weder Anfang noch Ende des Kosmos, keinen Raum außerhalb und keine Zeit vor dem Universum.“ (S.50)

 

Es kam auch die Frage auf, warum wir uns ausgerechnet mit diesem Thema beschäftigen: „Ist das nicht komplett irrelevant für Linke?“ „Die linke Bewegung wird sich an der Urknallfrage spalten.“

 

Die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft

166 Seiten

ab 17 €

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In seiner Buchvorstellung bezeichnete der Autor Stefan Engel die Urknalltheorie sogar als „Scheidelinie“ zwischen einer idealistisch-metaphysischen und materialistisch-dialektischen Grundauffassung in der Wissenschaft. Manche meinen auch, wir wollten gleich die Wissenschaft abschaffen: „Wissenschaftlicher Sozialismus von mir aus, aber Physik abschaffen wollen wegen dialektischer Materialismus rr (Chatkürzel für: „ist ernsthaft zu wild“).

 

Das Gegenteil ist jedoch der Fall: In diesem Buch wird die Wissenschaft mit all ihren fortschrittlichen Errungenschaften ausdrücklich gegen die schädlichen Einflüsse der bürgerlichen Ideologie verteidigt.

 

Am besten: Jeder und jede macht sich beim Lesen des Buchs direkt selbst ein Bild - am besten in einer der zahlreichen öffentlichen Studiengruppen - zu finden auf mlpd.de