Umwelt

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Norditalien macht eine extreme Dürre durch

Wenig Schnee im Winter, dann monatelang fast kein Regen: In der Po-Ebene verdorrt der Reis. Das erste Halbjahr 2022 ist das trockenste in Italien seit 1800. Die Niederschläge im ganzen Land erreichen nur etwa die Hälfte der üblichen Menge. Dabei lagen die Temperaturen um 1,8 Grad über dem langjährigen Mittel. Im Juni waren sie sogar 3 bis 4 Grad höher als normal. Laut dem Bauernverband Coldiretti betragen die dürrebedingten Verluste in Italiens Landwirtschaft bis jetzt 3 Milliarden Euro.