Am Freitag, dem 28. August, versammelten sich Tausende in Washington und warnten davor, dass das Wahlrecht und andere Freiheiten, für die Martin Luther King gekämpft hatte und gestorben war, in den USA erneut bedroht sind - 60 Jahre nach seiner berühmten Rede "I Have a Dream". Bürgerrechtsaktivisten bekräftigten dieselben Forderungen, die er vor zweieinhalb Generationen von den Stufen des Lincoln Memorials aus erhoben hatte: Der Kampf um Gleichberechtigung ist noch nicht abgeschlossen. Die Veranstaltung mit dem Titel „March on Washington 2026: Defend the Vote“ (Marsch auf Washington 2026: Das Wahlrecht verteidigen) lockte mehrere tausend Menschen auf die National Mall – darunter Gewerkschaftsmitglieder, Studierende, Angehörige afroamerikanischer Studentenverbindungen sowie Teilnehmer jeden Alters, die aus dem ganzen Land angereist waren.