Solidarität

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Gruß an die Flüchtlinge in Kara Tepe zum Antikriegstag

Liebe Freundinnen und Freunde in Kara Tepe / Moria, insbesondere liebe afghanischen Flüchtlinge! Wir schicken euch herzliche und solidarische Grüße zum 1. September, dem Antikriegstag in Deutschland.

Gruß an die Flüchtlinge in Kara Tepe zum Antikriegstag
Die Flüchtlinge in Kara Tepe / Moria sagen "Nein" zu den islamistisch-faschistischen Taliban (foto: Solidarität International)

Am 1. September 1939 hat die Armee des Hitler-Faschismus Polen überfallen. Das war der Beginn des Zweiten Weltkriegs, der unendliches Leid, vor allem über die Völker der Sowjetunion, gebracht hat. Aber er endete auch mit einem fulminanten Sieg von Demokratie und Sozialismus über den Faschismus. Faschismus ist besiegbar! Das ist die unauslöschliche Botschaft.

 

Diesen Tag begehen wir jedes Jahr mit kämpferischen Kundgebungen und Demonstrationen. Am morgigen 1. September steht das Thema Afghanistan im Zentrum. Wir werden Flagge zeigen gegen die Besatzung von Afghanistan durch die NATO, gegen die seitherige Regierung der Islamischen Republik und der Korruption und jetzt natürlich gegen die faschistische Regierung der Taliban. Unsere herzliche Solidarität gilt der Masse der Bevölkerung in Afghanistan, allen Demokraten, den Arbeitern, der Jugend und ganz besonders auch den Frauen. In mindestens 40 Städten in Deutschland werden wir demonstrieren und wir werden dabei auch eure bewegende Botschaft und die Bilder mit den Stellungnahmen, sogar der Kinder, gegen die Taliban verbreiten. Wir stehen Schulter an Schulter mit euch und kämpfen gemeinsam für ein freies, demokratisches Afghanistan.

 

In Gelsenkirchen werden wir eine große Veranstaltung durchführen, auf der auch Vertreterinnen und Vertreter aus Afghanistan - so der Solidarity Party of Afghanistan und der Frauenorganisation RAWA - sprechen werden.

 

Danke an euch für euren Mut, für eure Selbstorganisation und eure Botschaft!

 

Eure Freundinnen und Freunde von Solidarität International, vom Frauenverband Courage, vom Jugendverband Rebell und von der MLPD.