Rebellisches Musikfestival
Von einfühlsamem Spiel bis zum revolutionären Kampflied – alles ist dabei
Am Freitagabend gehen auf der Bühne des Rebellischen Musikfestivals im Revierpark Nienhausen in Gelsenkirchen nun endlich die Scheinwerfer an. Und es ist eine bunte, fortschrittliche, tanzbare, internationalistische, kämpferische und revolutionäre Mischung an Bands und Acts, die auf dieser Bühne stehen wird.
Zum Beispiel Aeham Ahmad: Der palästinensisch-syrische Pianist begeisterte bereits auf dem vergangenen Rebellischen Musikfestival mit seinem berührenden Spiel das Publikum. Nachdenklich, internationalistisch, solidarisch so lässt sich sein Stil am besten beschreiben. Oder das Kölner Quartett Gehörwäsche: Fortschrittliche Texte von der ganzen Bandbreite an Themen, verpackt in mitreißende Rhythmen. Extrem tanzbar und seit Jahren erfolgreicher Stammgast auf dem Festival.
Nicht zu vergessen: Microphone Mafia, die jahrelang mit der Antifaschistin und KZ-Überlebenden Esther Bejarano die Ehre hatten, die Bühne teilen zu dürfen. Auch ohne die, leider in diesem Jahr verstorbene, große Persönlichkeit wird der Auftritt mit Sicherheit ein antifaschistisches Glanzstück werden. Genauso wie der Auftritt von Heinz Ratz und Strom & Wasser: Immer engagiert in der Flüchtlingsarbeit, antifaschistisch, internationalistisch. Eine zündende Mischung, die auf den letzten Festivals jedes Mal langanhaltenden Applaus für den Liedermacher und seine Mitmusiker hervorgebracht hat. Los Pueblos aus dem Rhein-Main-Gebiet: Vom druckvollem tanzbaren Sound bis hin zu nachdenklich, sensibel und berührend hat diese Truppe alles drauf, was eine Band fürs Rebellische Musikfestival haben muss. Nicht nur ihre Fans freuen sich auf den Auftritt. Und last but not least: Grup Yorum. Was soll man über eine der erfolgreichsten fortschrittlichen türkischen Bands mit revolutionären Anspruch sagen, die seit Jahrzehnten und vor millionenfachem Publikum gestanden und begeistert hat. Kommen, erleben, begeistert sein.
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