4. Rebellisches Musikfestival
"Endlich kann man wieder richtig zusammen und rebellisch feiern"
Von Stunde zu Stunde steigerte sich die Stimmung am ersten Tag des 4. Rebellischen Musikfestivals in Gelsenkirchen, nachdem die Veranstaltungsleitung es - passend zum Veranstaltungsort - mit dem Gruß der Bergarbeiter "Glück Auf" eröffnet hatte.
Ab 16 Uhr begann sich das Festivalgelände zu füllen. Nach der Begrüßung kam der Freundeskreis Flüchtlingssolidarität auf die Bühne und es sprach Alassa Mfouapon, bekannter Flüchtlingsaktivist, der aus Rache für sein Engagement abgeschoben werden soll.
Nach dem letzten Bericht auf Rote Fahne News kam ab 21 Uhr noch der Auftritt von "Hop Stop Banda" mit freudig-feurigem Soviet-Tango und von "Malaka Hostel" mit einem Mix aus Ska, Gipsy-Swing, Hippie-Rock Balkan Beats. Ausgelassen wurde dazu getanzt. "Endlich kann man wieder richtig zusammen und rebellisch feiern", das war die übereinstimmende Meinung vieler.
Heute morgen startete das Kinderprogramm mit der Band "Nümmes", unter anderem mit dem Song "Seehofers Nächte sind lang". Es gab Zumba für Erwachsene und Kinder. Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten noch Bastian Wadenpohl, Sound of SU, Umuda Haykiris, The Cube, Los Pueblos, Grup Yorum, Gehörwäsche und Papa Dula Band.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, kurzentschlossen noch nach Gelsenkirchen zu kommen.