Mobilfunk
Das Zeitalter von UMTS (3G) in Deutschland endet
UMTS (3G) geht in Deutschland seinem Ende entgegen. Es hat nach 20 Jahren ausgedient. Die nun frei werdenden Frequenzen werden für das schnellere 4G und 5G wiederverwendet. Die Basisstationen werden deaktiviert. Das UMTS-Netz litt Zeit seiner Existenz unter der hohen finanziellen Bürde des Starts: Die 2100-MHz-Frequenzen wurden seinerzeit – im Jahr 2000 – bekanntlich versteigert. Der damalige Finanzminister Hans Eichel (SPD) nahm damit fast 100 Milliarden D-Mark (rund 50,8 Milliarden Euro) ein. Als Folge investierten die Mobilfunkmonopole nur wenig Geld ins Netz, weshalb es immer lückenhaft blieb und legten die Kosten mit hohen Tarifen direkt auf die Kunden um.