EU / Griechenland

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Es ist Absicht, wie die Flüchtlinge aus Moria behandelt werden

Die beiden engagierten „Pro-7“-Moderatoren Joko und Klaas haben vor kurzem ein bewegendes Video mit dem Titel „A short story of Moria“ veröffentlicht. In diesem wird gezeigt, wie vor Ort von griechischen Behörden, auf Geheiß der griechischen Regierung und als Vollstrecker der imperialistischen Flüchtlingspolitik der EU mit den Flüchtlingen umgegangen wird.

Von ffz
Es ist Absicht, wie die Flüchtlinge aus Moria behandelt werden
(foto: screenshot)

Dabei wird deutlich, dass die Behandlung der Flüchtlinge durch griechische / EU-Behörden eine bewusste Taktik darstellt. Das haben auch bürgerliche deutsche Medien mittlerweile aufgegriffen. So schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 16. September zur Politik der EU und der griechischen Regierung: "Sie setzt auf eine zunehmende Verschlechterung der ohnehin schon üblen Bedingugnen in den Lagern, um Flüchtlinge oder Migranten in der Türkei von einer Überfahrt abzuschrecken."

 

Moria – wie auch die anderen Lager auf den griechischen Inseln - war das Ergebnis der menschenverachtenden imperialistischen Politik der EU. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Drang der Flüchtlinge nach Freiheit sich Bahn brechen würde. Deren Selbstorganisationen arbeiten - auch unter den aktuell katastrophalen Umständen daran, den Flüchtlingen zu helfen, die Zusammenarbeit mit den Einheimischen auf Lesbos zu organisieren und auf die Lage der Menschen aufmerksam zu machen. Der Film zeigt die Dramatik der Lager und die aktuellen furchtbaren Zustände.

 

 

 

Hier geht es zu einem Video-Interview, dass der Flüchtlingsleader Alassa Mfouapon mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) gemacht hat!

 


Hier geht es zu einem Beitrag von Alassa Mfouapon, den er am 14. September auf der Montagsdemonstration in Gelsenkirchen gehalten hat!