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Fest der internationalen Solidarität - Kongobrigade des REBELL erfolgreich

Fest der internationalen Solidarität - Kongobrigade des REBELL erfolgreich

Mbuji-Mayi (Korrespondenz), 04.10.14: Der Versammlungssaal vom Ngenyi-Zentrum steht und die Ziele wurden somit erreicht. Das haben wir gebührend mit einem begeisternden Einweihungsfest gefeiert. Als wir ankamen, dachten wir, wir könnten noch etwas helfen, z.B. dekorieren. Aber unsere kongolesischen Freunde hatten schon alles fertig vorbereitet. Alles war wunderschön mit Palmenblättern und Bougainvillia geschmückt. Wir Brigadisten hatten "Ehrenplätze", ganz vorn in dem von uns gebauten Versammlungssaal. Mit 350 bis 400 Leuten war das Haus rappelvoll.

Roger Kalala vom kongolesischen Verein "Ngenyi asbl" begrüßte alle und verdeutlichte noch einmal die Bedeutung des Ngenyi-Zentrums: Es ist nicht in den Händen der Kirche oder von NGOs, sondern steht für den gemeinsamen Kampf für eine lebenswerte Zukunft, gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Für das Dorf ist es auch sehr wichtig, das Zentrum zu schützen. Der Dorfälteste weihte das Haus feierlich ein, indem er die Ahnen anrief, eng bei den Lebenden zu sein, ihnen beizustehen und mit für Frieden und Sicherheit zu sorgen. Neben dem kongolesischen Ritual brachten wir ein deutsches Ritual ein.

Auch vom REBELL wurde ein Grußwort gehalten, außerdem ergriffen auch Jugendliche des Dorfes das Wort, denen das Ngenyi-Zentrum sehr viel bedeutet. Wir tanzten und machten Fotos mit unseren neuen Freunden. Es war sehr bewegend und man spürte den den Stolz aller, nun in einem Haus gemeinsam zu feiern, wo vor dreieinhalb Wochen noch nichts war.

Nachtrag: Mittlerweile ist die komplette Solidaritätsbrigade wohlauf in Deutschland angekommen. (Mehr auf der REBELL-Homepage)